Offizielle Urkundenübergabe von Prof. Dr. Raschke (Sprecher des Traumanetzwerkes Nord West, 1. v. l.) an die Rehapartner.
Chefarzt Dr. Jäkel (3. v. li.)
Auszeichnung für die Dörenberg Klinik
Besondere Auszeichnung für Kliniken aus dem Südkreis
Dörenberg-Klinik und Klinik Münsterland sind die ersten Reha-Klinken aus der Region im Traumanetzwerk-Nordwest
Bad Iburg/Bad Rothenfelde
Die Dörenberg-Klinik und die Klinik Münsterland sind die ersten Reha-Klinken aus der Region, die jetzt in das Traumanetzwerk-Nordwest aufgenommen worden sind.
„Das ist eine besondere Auszeichnung für uns“, sagt Frank Schmees, Geschäftsführer der Dörenberg-Klinik: „Wir sehen darin eine Bestätigung für das große Engagement unserer Mitarbeiter für die Patienten.“
Denn die Aufnahme in das Netzwerk setze die engagierte und enge Zusammenarbeit mit den anderen Netzwerkpartnern voraus.
„Erstmalig wurden in der Unfallverletztenversorgung auch die Rehabilitationskliniken vertreten durch die Mitgliedskliniken im Traumanetzwerk-Nordwest mit einbezogen.
Hiermit schließt sich der Versorgungskreis der Unfallverletzten von der Unfallstelle bis zum heimischen Umfeld sowie die spätere Wiedereingliederung ins Arbeitsleben.“, so Dr. F. Jäkel, Chefarzt der Dörenberg-Klinik.
Das Traumanetzwerk-Nordwest kümmert sich um die bestmögliche Versorgung von Unfallopfern. Das Universitätsklinikum Münster (UKM) koordiniert das Traumanetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) in enger Abstimmung mit den Partnern.
Im Traumanetzwerk NordWest sind 25 Kliniken aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden zusammengeschlossen, um die Versorgung von Unfallopfern zu optimieren. Alleine im Jahr 2010 wurden innerhalb des Netzwerks auf diese Weise etwa 1.000 Menschen mit zum Teil schwersten, lebensbedrohenden Verletzungen behandelt.
Die Ansprüche der Partner im Netzwerk sind hoch: Bereits innerhalb von 30 Minuten nach einem Unfall sollen die Patienten in einer aufnahmebereiten Klinik versorgt werden. Ein Ziel, das gerade in ländlichen Regionen nicht immer einfach umzusetzen ist. Zum Netzwerk gehört auch eine elektronische Datenbank zum schnellen Austausch von Informationen, Befunden und Daten aus der bildgebenden Diagnostik.
Das Leistungsspektrum der Dörenberg-Klinik umfasst die Nachbehandlung nach orthopädischer und rheumatologischen Operationen und nach Unfällen (alle Kostenträger, auch Berufsgenossenschaften), Wirbelsäulenerkrankungen (Bandscheibenschäden, Entzündungen, Kyphosen, Skoliosen), Schmerzen am Bewegungsapparat, Versorgung nach Gliedmaßenamputation, Rehabilitation von Querschnittslähmungen und die Nachbehandlung bei Tumorerkrankungen mit Folgeschäden am Bewegungsapparat. Die Dörenberg-Klinik arbeitet eng mit den Akutkrankenhäusern der Region zusammen.
Die Klinik Münsterland ist eine modern ausgestattete orthopädisch-rheumatologische Rehabilitationsklinik der Deutschen Rentenversicherung Westfalen, speziell auch für Anschlussheilbehandlungen. Neben stationären Behandlungen gibt es hier ambulante/teilstationäre Rehabilitation bei medizinischer Indikation.





