Dörenberg-Klinik ist jetzt eine der ersten Reha-Klinken aus der Region im Traumanetzwerk-Nordwest
[Mehr...]Gebärdensprache
"Es muss schlimm sein, wenn man das Gefühl haben muss, von Niemanden wirklich verstanden zu werden".
Krankenschwester Elke Bendrig beherrscht seit vielen Jahren die Gebärdensprache.
Einen positiven Nebeneffekt für ihren Arbeitgeber hat das Engagement auch:
Für gehörlose Reha-Patienten ist die Dörenberg-Klinik mittlerweile eine Wunschadresse, berichtet Elke Bendrig:
„Ich erlebe es immer wieder, wie glücklich gehörlose Patienten sind, wenn jemand ihre Sprache beherrscht und dieses somit den Aufenthalt in der Klinik vereinfacht und angenehmer gestaltet . Das ist einfach schön.“
Zur Sache: Gebärdensprache
Gehörlose Menschen kommunizieren seit eh und je mittels der Gebärdensprache. Offiziell ist sie aber erst seit 2002 anerkannt.
Die Sprache für Gehörlose ist kein primitiver Behelf, sondern eine vollwertige, natürliche Sprache mit einer spezifischen Struktur, einem Alphabet und einer eigenen Grammatik Die Gebärden sind je nach Land unterschiedlich. Es gibt sogar regionale Dialekte. Die innerhalb der deutschen Gehörlosengemeinschaft gewachsene Gebärdensprache folgt eigenen Regeln. Im Mittelpunkt stehen die konventionellen Handzeichen Gehörloser. Von großer Bedeutung sind zudem die Mimik, der Körperausdruck und tonlos gesprochene Wörter.
Bei der Unterhaltung ist der Blickkontakt entscheidend, der etwa durch das Antippen mit der Hand, Klopfen oder Winken aus der Distanz hergestellt wird.
Die Höflichkeitsform „Sie“ gibt es in der Gebärdensprache übrigens nicht: Alle Gesprächsteilnehmer sind automatisch per „Du“, was den Vorteil hat, dass die Hemmschwelle für eine spontane Kommunikation niedriger ist.





