Ihre Selbstständigkeit ist unser Ziel

Ihre Selbstständigkeit, Autonomie und die Reduktion von Hilfebedarf stehen für uns im Mittelpunkt!

Ziel unserer Abteilung für neurologische Rehabilitation (Phase C und D) ist die Wiedererlangung eines möglichst hohen Grades an Selbstständigkeit, um Ihnen die Gelegenheit zu ermöglichen, wieder an ihren alltäglichen Aktivitäten und an ihrem alten Leben teilnehmen zu können.

Bei einer neurologischen Erkrankung erleben Betroffene  den eigenen Körper häufig als fremd. Systemische Interviews von Patient  mit einem Schlaganfall ergaben eine Vielzahl veränderter Empfindungen. Die häufig drohende Pflegebedürftigkeit unterscheidet dabei die besondere Notwendigkeit der neurologischen Rehabilitation. Wissenschaftlich gesichert zeigen frühzeitig eingeleitete Maßnahmen wie Physiotherapie, Ergotherapie, Sport, Logopädie und Neuropsychologie, eine Linderung bzw. unter Umständen sogar eine Beseitigung der drohenden Pflegebedürftigkeit. Wir definieren Behinderung als einen Bestandteil des Lebens und arbeiten mit den betroffenen Ressourcen nicht schädigungsorientiert.

Im Zentrum steht der Patient mit seinen Zielen und seinen Möglichkeiten im persönlichen, sozialen und gesellschaftlichen Umfeld.

Das spezielle Behandlungsziel der neurologischen Rehabilitation ist die Erlangung größtmöglicher Selbstständigkeit der Patienten und die Ermöglichung einer eigenständigen Lebensführung bzw. die Rückkehr in die häusliche familiäre und soziale Umgebung, die Vermeidung von Pflegebedürftigkeit und ggf. sogar die Wiedererlangung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit.

Die Dörenberg-Klinik in Bad Iburg bietet Ihnen ein Konzept, das die Versorgung neurologischer Patienten der Phase C und D der Rehabilitation einschließlich eine Nachsorge sicherstellt.

Die Dörenberg-Klinik in Bad Iburg bietet Ihnen mit zahlreichen Behandlungsmöglichkeiten ein Konzept, das die Versorgung neurologischer Patienten der Phase C und D der Rehabilitation einschließlich eine Nachsorge sicherstellt.

Therapieziele

Therapieziele sind:

  • die Wiedererlangung der Selbstständigkeit bei alltäglichen Verrichtungen,
  • die Wiederherstellung grundliegender Funktionen des Nervensystems,
  • die Verbesserung der Krankheitsbewältigung,
  • die Klärung des Rehabilitationspotentials und der Langzeitprognose,
  • die Festlegung des Langzeittherapieplans,
  • die Planung der weiteren Versorgung auf der Basis einer Rehabilitationsprognose,
  • die Veranlassung von Hilfsmittelverordnungen,
  • die Beratung und  Anleitung in Betreuung von Angehörigen.
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Behandlungsspektrum

Folgende neurologische Erkrankungen werden behandelt:

  • Zustand nach ischämischen Hirninfarkt
  • Zustand nach intrakraniellen Blutungen
  • Zustand nach Hirn- und Rückenmarksoperationen ( z. B. Tumoren und Hydrozephalus)
  • Demyelinisierende Krankheit des zentralen Nervensystems wie Multiple Sklerose, Neuromyelitis Optica, akute disseminierte Enzephalomyelitiden
  • Zustand nach entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems, z. B. Meningitis, Enzephalitis, Polyradikulitis, Guillain-Barré-Syndrom
  • Zustand nach zentraler oder peripherer Verletzung des Nervensystem, z. B. nach Schädelhirntrauma
  • Extrapyramidale Krankheiten und Bewegungsstörungen, z. B. Morbus Parkinson
  • Hypoxischer Hirnschaden, z. B. im Rahmen eines Myokardinfarktes
  • Paraneoplastische neurologische Erkrankungen
  • Degenerative Erkrankungen mit Leitsymptom Demenz
  • Degenerative Erkrankungen mit Leitsymptom Ataxie
  • Degenerative Erkrankungen der Motoneurone (ALS)
  • Neuromuskuläre Erkrankungen, z. B. Muskeldystrophien, Myasthenische Erkrankungen, Myopathien
  • Schmerzerkrankungen wie Kopf- und Gesichtsschmerzen, neuropathische Schmerzen sowie Schmerzsyndrom mit Beteiligung des autonomen Nervensystems (CRPS Typ I und II )
  • Rückenmarkserkrankungen (kompressive und nicht kompressive)
  • Periphere Nervenläsionen (Wurzelläsionen, Plexusläsionen oder Läsionen einzelner Nerven)
  • Neuroorthopädische Erkrankungen (Radikulopathien infolge Bandscheibenvorfall oder degenerativ/entzündlich bedingt)
  • Störung der Liquordynamik (vor allem Gangstörung bei NPH)
  • Hirntumore und -metastasen
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Unser Angebot

Die Unterbringung in der neurologischen Rehabilitation erfolgt in Zwei-Bett-Zimmern, ausgestattet mit DU/WC, Telefon, TV und Balkon.  Die neurologische Abteilung der Dörenberg-Klinik bietet Ihnen ein umfängliches Angebot an Therapien und Betreuung. Ihr  Therapiekonzept wird individuell auf Sie abgestimmt und  besteht aus medizinischen, pflegerischen, therapeutischen und sozialen Maßnahmen.

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Leistungsspektrum

Unsere Patienten bekommen eine individuell ausgerichtete Therapie und aktivierende Pflege.

Unsere neurologische Rehabilitation besteht aus:

  • Physiotherapeutische Einzelbehandlung
  • Ergotherapeutische Einzelbehandlung
  • Logopädie
  • Neuropsychologisches Training
  • Psychologische Einzelgespräche
  • Beratung durch unseren Sozialdienst
  • Sporttherapie
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Aktivierende Pflege
  • Gruppentherapien
  • Ernährungsberatung

 

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Medizinisch technische Ausstattung/Diagnostik

Medizinisch technische Ausstattung/Diagnostik

  • Röntgeneinrichtung
  • Durchleuchtungsapparat und Bildwandler zur röntgenologischen Funktionsdiagnostik
  • Sonographie
  • EMG/ENG
  • Evozierte Potenzialmessung
  • EEG
  • Riechtest
  • Tageslichtwand für Lichttherapie
  • Bedsidetest für Blutzucker und Troponin
  • Lungenfunktion
  • Knochendichtemessung
  • EKG Belastungs-EKG, Langzeitblutdruckmessung, Langzeit-EKG
  • Ultraschallassistierte Wundreinigungsgerät

Zusammenfassend stehen hier folgende diagnostische Möglichkeiten zur Verfügung:

– Psychologische Diagnostik

– Neurophysiologische Diagnostik

– Bildgebende Verfahren

– Klinische Funktionsdiagnostik

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Unser Team

Unser interdisziplinäres Team besteht aus:

  • Ärzten
  • Pflegepersonal
  • Physiotherapeuten
  • Ergotherapeuten
  • Logotherapeuten
  • Sporttherapeuten
  • Psychologen
  • Sozialarbeiter
  • Ernährungsberatern

 

Unser ärztliches Team wird vertreten durch den Chefarzt Gemy Kuriakose und Oberärztin Frau Valeria Georgieva.

Durch eine regelmäßige und intensive Absprache innerhalb des Teams (unter anderem durch wöchentliche interdiszplinäre Fachgespräche) und aufeinander abgestimmte Behandlungen gewährleisten wir eine hohe Behandlungsqualität.

Darüber hinaus besteht eine sehr gute interdisziplinäre Zusammenarbeit, ein kollegialer Austausch und enge Kooperation mit den Kollegen der orthopädischen und geriatrischen Abteilung sowie mit dem MVZ im Haus, dem Medicos in Osnabrück und den Kollegen der radiologischen Abteilung der Schüchtermann-Klinik in Bad Rothenfelde. Des Weiteren findet ein reger Austausch mit anderen neurologischen Kliniken statt.

 

 

 

 

 

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Gemy Kuriakose

Chefarzt der Neurologie

Facharzt für Neurologie
Geriatrie,
Palliativmedizin,
Suchtmedizinische Grundversorgung,
Verkehrsmedizin

Valeria Georgieva

Fachärztin für Neurologie